Gemeinsam Zukunft bauen: Richtfest für den zweiten Bauabschnitt der „Gartenhöfe“

Mit dem Richtfest des zweiten Bauabschnitts der „Gartenhöfe“ wurde in Lahr ein weiterer wichtiger Schritt für eine sozialverträgliche und nachhaltige Quartiersentwicklung gefeiert. Das Projekt verbindet bezahlbaren Wohnraum, Klimaschutz und aktive Bürgerbeteiligung.

Beim Richtfest für den zweiten Bauabschnitt des Quartiersprojekts „Gartenhöfe“ waren zahlreiche Gäste zusammengekommen, um den Fortschritt des bislang größten Bauprojekts der Wohnbau Stadt Lahr GmbH zu würdigen. Oberbürgermeister Markus Ibert betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Projekts für bezahlbaren Wohnraum und nachhaltige Stadtentwicklung in Lahr. Dabei stünden die Menschen im Mittelpunkt der Entwicklungen, so Ibert. Auf insgesamt 4.532 Quadratmetern Wohnfläche entstehen im Rahmen des Projekts 78 Wohnungen, von denen 68 über das Landeswohnraumförderprogramm gefördert werden. Die Kaltmieten liegen bei 8,50 Euro beziehungsweise maximal 9,50 Euro pro Quadratmeter. 
 
Mirko Poetzsch, Vorstand des Caritasverbands Lahr e.V. (links) und Oberbürgermeister Markus Ibert
Auch die nächsten Schritte der Quartiersentwicklung werden gemeinsam mit den Menschen vor Ort gestaltet. Über die gegründete Bewohnervertretung sollen die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv an der Gestaltung des Wohnumfelds beteiligt werden. Geplant ist unter anderem ein „Public-Gardening“-Projekt, bei dem Bewohnerinnen und Bewohner Patenschaften für Grünflächen übernehmen.
 
Darüber hinaus soll auch die soziale Infrastruktur im Quartier weiter ausgebaut werden. Geplant ist die Einrichtung eines selbstverwalteten Bewohnercafés. Die Gespräche mit der Stadt sowie zur Nutzung des Vereinsheims des FC Lahr-West stehen kurz vor dem Abschluss.
 
Die „Gartenhöfe“ gelten damit bereits heute als Vorzeigeprojekt für sozial orientierte, nachhaltige und beteiligungsorientierte Stadtentwicklung in Lahr.